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60 FPS vs 120 FPS 2026: Dieser Leitfaden vergleicht die beiden Bildraten technisch und praktisch, zeigt wann sich der Umstieg auf 120 FPS lohnt, stellt die besten Tools zur Konvertierung von 60 FPS auf 120 FPS vor (UniFab Smoother AI, Adobe After Effects, Topaz, FlowFrames) und beantwortet 10 zentrale Fragen. Sind 120 FPS gut? In den meisten Fällen ja — aber nicht für jeden Inhaltstyp.
120 FPS bedeutet, dass in jeder Sekunde 120 Einzelbilder gezeigt werden. Zum Vergleich: Herkömmliche Fernseher und viele Internetvideos laufen mit 60 FPS. Je mehr Bilder ein Film pro Sekunde liefert, desto gleichmäßiger erscheinen schnelle Bewegungen oder Schwenks. Das macht sich besonders in Actionszenen oder bei Sportübertragungen bemerkbar.
| Aspekt | 60 FPS | 120 FPS |
| Bewegungsglätte | Gut | Sehr gut |
| Display-Anforderung | 60 Hz reicht | 120 Hz+ erforderlich |
| Datei-/Stream-Größe | Standard | ca. 50–70 % größer |
| Hardware-Anforderung | Niedrig | Mittel–Hoch |
| Sehkomfort bei langem Betrachten | Gut | Spürbar entspannter |
| Beste Anwendung | Alltag, Streaming, Vlogs | Sport, Gaming, Action, HFR-Kino |
Die Vorteile einer Aufrüstung auf 120 FPS sind besonders für Nutzer spürbar, die häufig schnell bewegte Szenen wie Live-Sportübertragungen, Actionfilme oder die neuesten Spiele ansehen. Höhere Bildraten sorgen für flüssigere und natürlichere Bewegungen, was zu einem höheren Sehkomfort auch bei längeren Sitzungen und einer geringeren Belastung der Augen führt. Gamer profitieren außerdem von schnelleren Reaktionszeiten und präziseren Steuerungen. Sind 120 FPS gut für Sie? Für viele Nutzer, denen flüssige Bilder und Sehkomfort wichtig sind, lautet die Antwort eindeutig: Ja.
Für alle, die ihre Videos von 60 FPS auf 120 FPS anheben möchten, gibt es verschiedene spezialisierte Programme. Hier ein Überblick über gängige Lösungen:
UniFab Smoother AI ist auf die Verbesserung der Bildfrequenz von Videos spezialisiert und erhöht die Bildfrequenz in nur wenigen Schritten auf 120 FPS. UniFab Smoother AI unterstützt benutzerdefinierte Zielbildfrequenzen und führt eine ganzzahlige Interpolation durch, wodurch keine doppelten Bilder oder Verluste der Bildqualität entstehen.
Benutzer mit einem Adobe-Konto können den in After Effects integrierten Timewarp-Effekt nutzen, um Videos mit hoher Bildrate innerhalb professioneller Bearbeitungsworkflows zu produzieren. Diese Funktion bietet detaillierte Anpassungsmöglichkeiten.
Diese kostenpflichtige, KI-basierte Software zur Bildinterpolation wurde speziell für die Verbesserung der Bildrate entwickelt. Dank ihres professionellen Workflows und der außergewöhnlichen Detailwiedergabe eignet sie sich für höchste Ausgabequalität.
Als Open-Source-Software ist FlowFrames kostenlos und für Anwender mit begrenztem Budget gut zugänglich. Unterstützt mehrere Algorithmen und bietet flexible Interpolation für ältere Aufnahmen.
30 Tage kostenlose Testversion
UniFab starten und den Modus auswählen
Öffnen Sie das Programm, navigieren Sie zu „Alle Funktionen“ und wählen Sie unter der Kategorie „Video-KI“ das Modul „Smoother“ aus.
Video importieren und Parameter anpassen
Importieren Sie die zu bearbeitende Videodatei. Legen Sie Parameter wie die Zielbildrate (z. B. 120 FPS), die Ausgabequalität, das Codierungsformat und das Dateiformat fest.
Konvertierung starten
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Starten“. UniFab Smoother AI führt automatisch eine Bildinterpolation durch. Nach Abschluss des Vorgangs wird das Zielvideo mit 120 FPS an dem von Ihnen angegebenen Speicherort gespeichert.
Wenn Sie die Möglichkeit haben, ein 60-FPS-Video neben einem 120-FPS-Video auf einem neuen Bildschirm oder in einer dynamischen Szene anzusehen, werden viele Menschen den Unterschied sofort bemerken. Die Bilder wirken flüssiger, die Details sind schärfer und auch bei längerer Betrachtung bleibt das Sehvergnügen erhalten. Ob Sie nun Sportfan, Gamer oder Liebhaber von Actionfilmen sind – die Vorteile einer höheren Bildfrequenz liegen auf der Hand. Mit Tools wie UniFab Smoother AI können auch normale Nutzer ihre eigenen Videos ganz einfach verbessern. Wer das Material zusätzlich höher auflösen möchte, findet eine Übersicht der Video-Upscaler zum Vergleich.
Bei Verwendung hochwertiger Frame Interpolation Tools wie UniFab bleibt die Bildqualität unverändert und Bewegungsunschärfen werden häufig reduziert. Schlechte Interpolation kann hingegen typische Artefakte wie „Soap-Opera-Effekt" oder Geisterbilder erzeugen.
Ja — UniFab Smoother AI bietet eine 30-tägige Testversion ohne Wasserzeichen. Während dieses Zeitraums können Sie die wichtigsten Funktionen vollständig erkunden.
Nein. Sind 120 FPS gut bei Sport, Gaming, Action und schnellen Bewegungen — definitiv ja. Bei Kinofilmen (24 FPS) oder klassischen Reportagen wirken 120 FPS oft „zu echt" und brechen den Film-Look. Hier sind 60 FPS oder das Original meist die bessere Wahl.
Für kompetitives Gaming sind 120 FPS klar überlegen: schnellere Reaktionszeiten, weniger Input-Lag, präzisere Mausführung. Für Story- und Singleplayer-Spiele reichen 60 FPS, sofern das Spiel keine schnellen Eingaben verlangt.
Wiedergabe: 120-Hz-Display (Monitor, Smartphone, TV) ist Voraussetzung — 60-Hz-Displays „verwerfen" die zusätzlichen Frames. Erstellung/Interpolation: Eine NVIDIA RTX 30er-GPU oder Apple Silicon M2+ liefern flüssige Verarbeitung.
Ein 120-FPS-Video ist ca. 50–70 % größer als das 60-FPS-Pendant bei gleicher Bitrate. Moderne Codecs (HEVC, AV1) reduzieren diesen Aufschlag etwas. Beim Streaming brauchen Sie entsprechend mehr Bandbreite.
Ja, YouTube unterstützt seit 2022 hochfrequente Wiedergabe. 120-FPS-Uploads werden auf 120-Hz-Displays in voller Bildrate ausgegeben; auf älteren Geräten wird automatisch auf 60 FPS herabgesetzt.
120 FPS ist die Schwelle, ab der Bewegungen für die meisten Menschen sichtbar flüssiger wirken als 60 FPS. 240 FPS ist hauptsächlich für Wettbewerbs-Gamer und Hochgeschwindigkeitskameras relevant — visuell ist der zusätzliche Sprung über 120 FPS hinaus weniger spürbar.
Mit UniFab Smoother AI auf einer modernen GPU dauert ein 10-minütiger 1080p-Clip etwa 8–15 Minuten. 4K-Material braucht 2–3 mal so lange. Topaz und After Effects sind langsamer.
Auf einem 60-Hz-Display sehen 60-FPS- und 120-FPS-Videos faktisch gleich aus — das Display kann nur 60 Bilder pro Sekunde wiedergeben. Der Vorteil von 120 FPS zeigt sich erst auf 120-Hz-fähigen Displays.